Die Einbürgerung: "Ein neuer Lebensabschnitt"

Zum "Beginn eines neuen Lebensabschnitts" gratulierte Bürgermeister Theo Mettenborg jetzt etwa 20 neuen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, die in den vergangenen Monaten die deutsche Staatsbürgerschaft erworben hatten.
Bei der EinbuergerungsfeierGroßbildansicht
Die neuen Staatsbuerger mit Buergermeister und Ratsmitgliedern.

Die frisch Eingebürgerten kommen aus Ägypten, Griechenland, Jordanien, Mazedonien, Sri Lanka, Syrien, Trinidad und Tobago und der Türkei. Der Bürgermeister sowie Mitglieder des Rates und des Integrationsausschusses begrüßten die Neu-Rheda-Wiedenbrücker bei einem kleinen Festakt im Rathausfoyer. Als Geschenk zur Einbürgerung gab es ein Exemplar des Grundgesetzes, Blumen und das städtische Kochbuch, schließlich sorgten auch die Immigranten selbst oft für eine kulinarische Bereicherung. Der Musiker Rami Mustafa, der seit 20 Jahren in Rheda-Wiedenbrück lebt, übernahm die musikalische Gestaltung des Abends. Der beliebte Musiker ist unter anderem als Mitglied der Studioband von Kaya Yanar ("Was guckst Du") ein Begriff.

Mettenborg hob in seiner Ansprache hervor, dass die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger sich freiwillig zu ihrer neuen Staatsbürgerschaft bekennen und mit dem Staatsbürgerschaftstest sehr gute Kenntnisse der deutschen Gesellschaft bewiesen hätten. "Wir bekommen mit Ihnen engagierte und interessierte Menschen, die durch ihre Herkunft und Geschichte neue Vorstellungen und Erfahrungen mitbringen. Diese wollen wir gerne nutzen." Die Einbürgerung sei nicht nur ein Verwaltungsakt sondern ein wichtiges Bekenntnis zur neuen Heimat. Sie gebe sowohl den Zuwanderern mehr Möglichkeiten zur Mitgestaltung als auch der Gesellschaft neue Impulse. Als Beispiele gelungener Integration verwies der Bürgermeister auf Mitglieder des Integrationsausschusses, die inzwischen ebenfalls die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben sowie auch auf Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit ausländischen Wurzeln.